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Midlake, Fionn Regan & Robin Gomez
- "Bella Union" lädt zum geselligen Abend in den MuddClub (26. Okt. 2006)

Eins vorweg: Ich weiß jetzt warum der "Mudd Club" heißt wie er eben heißt... Hier eine Ortsbeschreibung in zwei Worten: versifftes Kellergewölbe!
Da wundert es eigentlich wenig, dass keine Sau - abgesehen von den Angestellten (die haben ja keine Wahl) - vor Ort war, als wir 20 Minuten nach Einlass dort aufschlugen...
Bei diesem nasskalten Klima kriegt man ja Rheuma...

Und die Toiletten erst... Wahnsinn... den Türen nach zu urteilen, hätte ich drinnen ein Plumpsklo erwartet... In dieser Beziehung wurde ich leider enttäuscht, war immerhin ein WC, wenn auch versifft... Aber zentimeterbreite Spalten in den Türen reichen ja auch, um sich so richtig wohlzufühlen!

Ach ja, Musik gab's an diesem Abend ja auch noch... Man könnte es eigentlich eine "Label-Night" nennen, denn alle Acts des Abends kommen aus dem Stall von "Bella Union" - dem Label, welches uns schon die fantastischen My Latest Novel bescherte...

Den Anfang machte an diesem Abend Robin Gomez, der sich zusammen mit "seinen" 4 Musikern auf dieser Miniatur-Ausgabe einer Bühne tummelte... Die Musik war recht passabel, nette und ruhige Singer/Songwriter-Häppchen... allerdings ein wenig zu laut serviert!

Bei Fionn Regan, der anschließend nicht nur die Bühne sondern auch den Drummer übernahm, wurde es zwar nicht leiser, aber doch wesentlich tanzbarer... also theoretisch! Ich bitte davon abzusehen, sich Sandra und mich dort tanzend vorzustellen...Die alles überschattende Müdigkeit und nicht zuletzt auch die Schüchternheit ließen nicht viel mehr als ein dezentes "Mitwippen" zu... Aber immerhin... Dafür, dass ich Fionn Regan und seine Songs nicht wirklich kannte, war der Auftritt ziemlich gut...
Allein diese 70er-Jahre-Gedenk-Frisur war aller Ehren würdig!!! *giggle*

Aber auch dem Rest des Publikums schien zu gefallen, was sie zu sehen bekamen... Das steigende Interesse machte sich auch räumlich bemerkbar, denn dort, wo zuvor noch 3m Platz vor der Bühne waren, wurde nun fast gekuschelt...

Während Sandra und ich noch immer über den geliehenen Drummer witzelten ("Hahaha, drummer for rent... Der spielt bestimmt eigentlich bei Midlake... Hahaha!", bezogen Midlake inkl. "Drummer For Rent" (Tatsächlich!!! Haha!) bereits Stellung auf der immer noch zu kleinen Bühne... Und weil das "Musiker-Ausleihen" sooo lustig ist, gehörten Keyboarder und Bassist von Robin Gomez' Begleitband hauptberuflich eigentlich auch zu Midlake...

Folglich ist Midlake "A Band For Rent" (vergesst es: die Rechte an diesem einzigartigen Sloagan hab ich mir schon gesichert! *g*)...

Schade nur, dass es schon so spät war, als wir endlich zum "Mainact" kamen, denn die studienbedingte Müdigkeit machte sich akut bemerkbar... Und Midlake machen ja eigentlich auch eher gediegene Musik, alles sehr entspannt und ruhig...
Von daher kann man wohl von Glück sagen, dass sich einer der Musiker (Keyboarder/Gitarrist) als wahrer Scherzkeks entpuppte...
Wenn nicht gerade für unsere Fotos posierte oder sich ungefragt ins Bild neigte, kommentierte er das Geschehen... So auch die Bemerkung des Sängers über ihren von technischen Problemen begleiteten Auftritt:
Dessen Erklärung, es sei ihr "technically most difficult concert ever" fügte der unser "Kasperle" ein fröhlich-beglückwünschendes "and we share it with you" hinzu...

Das Sängerlein himself sorgte aber ebenfalls für allgemeine Erheiterung, weil er wirklich ständig die Songs unterbrach, um beim Publikum nachzufragen, ob sich die Technik nur auf der Bühne so schrecklich anhöre und ob die (brüllend-lauten!) Boxen überhaupt an seien... Außer gelegentlichem Feedback... öhm, Rückkopplung war alles knusper! Weiß der Geier, was der gehört hat...

Nicht minder amüsant war es auch, die häufigen Positionswechsel (à la "Bäumchen wechsel dich!" an den Instrumenten zu beobachten, denn - wie gesagt - es war ein "Bühnchen", auf dem sie da spielten... Und das war vollgestellt mit vier riesigen Keyboards, den Verstärkern und Monitorboxen, der Gitarren- & Basssammlung der Band, den Drums, einem DVD-Projektor und - last but not least - den fünf Bandmitgliedern... Wahnsinnig eng!

Alles in allem war das mittlerweile rappelvolle Konzert eigentlich richtig gut, wenn doch die schreckliche Müdigkeit nicht gewesen wäre... Aber allein der Song "Roscoe" war die Strapanzen wert und sorgte für Jubelstürme im Publikum...

Aber am Ende waren wir aber so fertig, dass wir an der Band vorbei gingen ohne ihnen ein Ohr abzukauen oder meine CD signieren zu lassen... Nur nach Hause!

Nachdem wir dann noch einer vor sich hin meckernden Omi beim Tragen ihrer Beutel halfen und wir von Lichtenberg aus den restlichen Heimweg zu Fuß bestritten, war ich dann schlussendlich erst um 1:45Uhr zu Hause... *gähn*

Schlafen!!!

 

 

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